Eine wilde Nacht!

•9 Oktober, 2008 • Kommentar schreiben

Juristische Klausuren sehen im überwiegenden Fall so aus, dass der Student einen komplexen Sachverhalt lösen muss. Dieser beinhaltet eine Vielzahl mehr oder weniger gut versteckter Probleme von juristischer Bedeutung. Meistens handeln auch mehrere Beteilgte, was gerade im Strafrecht zum Teil schnell zu den wildesten Tatkomplexen anwachsen kann. Diese Fälle sind zumeist konstruiert, zumindest aber um das eine oder andere erweitert.

Dass die besten Geschichten immer noch das Leben schreibt, zeigt sich eindrucksvoll in diesem Bericht.

Chaos-Nacht mit fünf gestohlenen Post-Autos

Nach einem ausgedehnten Trinkgelage am vergangenen Dienstag, 16. September, wollte ein 19-Jähriger gegen 1 Uhr mit seiner 17-jährigen Freundin von Berchtesgaden nach Hause an den Königssee. Da sie niemanden zum Abholen erreichen konnten, entwickelte sich bei ihnen eine Idee, die nunmehr erhebliche Folgen für sie haben wird.

(gefunden bei jurabilis)

Volks-eMail

•9 Oktober, 2008 • 1 Kommentar

Sicherheit ist heutzutage bekanntlich ein großes Thema. Insbesondere durch die wachsende und immerfort drohende Gefahr durch den internationalen Terrorismus greift ja so manch einer zu nachdrücklichen Maßnahmen. Die Amerikaner gründen eigens zur „Wahrung der Freiheit“ neue Behörden und quetschen die eine oder andere (oder jene) Grundrechtsbeschneidung durch.

Aber auch wir hier in good ol’ Germany wollen nicht in Angst leben müssen, sondern uns behütet fühlen. Dieser Sehnsucht hat sich das Bundesministerium des Inneren und ganz besonders dessen Dienstherr Innenminister Schäuble gerne angenommen und segnete uns mit der Vorratsdatenspeicherung (zur Sicherung böser Anrufe und Datenverbindungen) und dem Bundestrojaner (zum Ausspionieren böser Krimineller und potenzieller Terroristen) – natürlich alles im Namen der Sicherheit des einzelnen Bürgers.

Nun hatte jemand im Innenministerium eine noch viel glänzendere Idee – die De-Mail. Einem Bericht der FTD zufolge soll der Dienst vor allem die Kommunikation mit den Behörden erleichtern, aber auch den privaten Kontakt zwischen den Nutzern, da ein Mitlesen der Mails durch Dritte effektiv verhindert werden soll. Nach der Registrierung unter Nachweis der Meldedaten, kann jeder Bürger eine individuelle eMail-Adresse beantragen, die ihn im Schriftverkehr eindeutig identifiziert. Dadurch könnten bald auch Einschreiben oder Zustellurkunden per eMail verschickt werden. Zudem werden Ämter verpflichtet Anträge von De-Mail-Accounts mit der gleichen Rechtsverbindlichkeit zu behandeln. Mitte November soll es auf dem dritten IT-Gipfel in Darmstadt offiziell vorgestellt werden.

Das klingt doch eigentlich recht spannend. Besonders im Rechtsverkehr könnte es eine deutliche Erleichterung darstellen. Man denke nur an die Anzahl aller Klageanträge, Verträge im Einschreibeverfahren und Verwaltungsakte jeglicher Art und Inhalts, die tagtäglich kreuz und quer durch Deutschland gesendet werden. Selbst den schnöden Strafzettel für eine Geschwindigkeitsübertretung oder Falschparken könnte man demnächst im elektronischen Postfach vorfinden. Schöne neue Welt?

Zusätzlich zum eMail-Dienst soll ein elektronischer Safe angeboten werden, in dem sensible Daten über Jahre hinweg verschlüsselt aufbewahrt werden können. Fern vor Augen und Fingern böser Menschen, die mit den Dokumenten Schabernack treiben könnten.

Entwickelt wird De-Mail unter anderem von dem Telekom-Tochterunternehmen T-Systems, da nur sie allein in Deutschland über das nötige Zertifikat des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik verfüge, so das Bundesinnenministerium.

Da arbeiten also die zwei Richtigen zusammen. Das Unternehmen, das jungst mit einem riesigen Datenklauskandal Schlagzeilen machte, und der Minister, der sich sowieso dem gläsernen Bürger verschrieben hat. Na ob ich meine Steuerunterlagen, Bank- und Kreditkartenunterlagen und derlei vertrauliche Dateien wirklich im Internet, auf einem Server der Bundesrepublik lagern möchte? Bloggen ist ja schon öffentlich genug…

Smed und MTV Multiplayer, die Zweite!

•8 Oktober, 2008 • Kommentar schreiben

Vor kurzem sprach Smed mit MTV Multiplayer, unter anderem auch über die MMO-Tauglichkeit der PSP. Doch das ist noch nicht alles, was er den Kollegen zu sagen hatte. Tatsächlich war er sehr „talkative“ und philosophierte über MMOs auf Konsolen und wie man damit Frauen begeistert.

SOE will in Zukunft die Konsolen fest ins Portfolio aufnehmen. Mitunter war SOEs EverQuest Online Adventures auf der PS2 das erste MMO für eine Konsole überhaupt. Jedoch war das nur der frühe, erste Schritt. Laut Smed sollen alle kommenden SOE-Titel auch für Konsolen umgesetzt werden. So soll schon bei der Entwicklung der Engine auf Kompatibiltät geachtet werden. Ganz direkt – sozusagen um Mißverständnisse zu vermeiden – drauf angesprochen, antwortete er:

MTV Multiplayer: So you would say all of SOE’s MMOs will appear on consoles from now on?

Smedley: Yes.

So soll Free Realms (Wiki) ungefähr 6 Monate nach PC-Release auch für die kleinen Boxen verfügbar sein, während sowohl The Agency als auch DC Universe Online zeitgleich auf Konsolen und PC erscheinen werden.

Was das Bezahlmodell angeht, wird wohl Free Realms maßgeblich sein. Für SOE scheint es ein groß angelegter Testlauf zu sein, ob sie ihre Produkte auch als Free-2-Play vertreiben können. Zudem kommen auch Microtransactions (günstige konstenpflichtige Features wie LoN Booster Backs, EQ2 Adventure Packs u.ä.) zur Refinanzierung in Betracht. Jedenfalls glaube ich auch, dass insbesondere Konsolennutzer nicht wirklich geneigt sein werden, den vollen Monatsbeitrag eines modernen MMOs zu zahlen.

Durch das Einbeziehen der Konsolen will SOE natürlich auch neue Zielgruppen gewinnen und an sich binden. Free Realms richtet sich an jüngeres Publikum, während DCUO offenbar auch Frauen viel zu bieten haben wird:

MTV Multiplayer: Have you done anything with “The Agency” and “DC Universe Online” to try to bring more women into those games as well?

Smedley: Yes, I think with “DC” it’s fair to say that. But with “The Agency,” I think we’d be kidding ourselves if we thought that was going to appeal to a lot of women. [...] But we are going out of our way in “DC” because we saw that women were really the largest part of the audience for “The Dark Knight”. In fact, I heard a stat that said it might’ve been more women than men — but I can’t back that up, it was just something I randomly heard…

Naja, da hab ich ja noch ein paar Monate Zeit mit der PS3… =) Den ganzen Artikel gibts hier. Und nur so am Rande erwähnt – Bilzzard hingegen beschränkt sich bisher lediglich aufs Sprechen.

SGW Closed Beta noch im Oktober

•7 Oktober, 2008 • Kommentar schreiben

Wie aus dem Stargate Worlds Newsletter hervorgeht, der mir gerade zugestellt wurde, soll die Closed Beta Phase noch diesen Monat beginnen:

All right, I hear the commotion from the troops. Closed beta will be up and running before the end of October. You heard it here first! Personally, I need some help when I’m running the Lucia Flats, so I’m looking forward to the big numbers coming in. By the way, have you seen the flamethrower video at http://community.stargateworlds.com/download/11/1200/. Now, that’s hot! Who’s up for an all flamethrower run through Sewer Falls? We’ll be an unstoppable army in orange!

Wer noch nicht für die Beta registriert ist, jetzt aber flott noch nachholen!

Steve Williams über Minigames in SGW

•7 Oktober, 2008 • Kommentar schreiben

Über Vanguard kann man wirklich viel schreiben. Allen Widrigkeiten zum Trotz hatte ich wirklich viel Spaß auf Telon. Wenn die Sache mit Brad ein wenig anders gelaufen wäre, dann würde es heute wohl deutlich besser um das Spiel bestellt sein. Denn es ist voll von guten, wenn auch unter- oder falsch entwickelten Ideen. Leider fehlt dem Team schlichtweg das Personal, um sich den vielen Baustellen anzunehmen… und wie mir manchmal scheint auch ein Plan.

In Vanguard kann man wie in manch anderem MMORPG auch seinen Charakter in meheren Spheres gleichzeitig entwickeln, also gleichzeitig Adventurer und Crafter sein.  Eine der oben erwähnten guten Ideen war nun die Erfindung einer dritten Sphere namens Diplomacy. Vom Grundprinzip ist es ein Trading Card Game ähnlich wie Magic: The Gathering oder Legends of Norrath, für alle mit einem Hang zu Lore, Lesen und illustre Klamotten.
Leider ist Diplo bis heute noch lange nicht so gleichbereichtigt mit den anderen zwei Spheres, wie es upsrünglich geplant war. So war die Implementation von Regional Trade mit GameUpdate 6 doch etwas chaotisch, auch wenn Jansan, der momentane Diplo-Dev, sich viel Mühe gibt.

„Momentane Diplo-Dev“ deshalb, da Diplomacy in Vanguard auf Steve „Aruspex“ Williams zurückgeht. Dieser war bis zur Übernahme von Sigil und VG durch SOE im Mai letzten Jahres der Lead Designer für Diplomacy – und einer der umgänglichsten und freundlichsten Devs, mit denen ich bisher Kontakt haben durfte. Daher ist es mir immer eine Freude Neuigkeiten von ihm zu hören, so wie seine Wortmeldung im SGW Dev-Blog, die ich kürzlich entdeckt habe und euch nicht vorenthalten will.

My name is Steve Williams, and I am a MMO gamer and also a casual gamer. Give me an MMO, and I’ll play it. Give me a simple Flash game and I’ll play it. Wouldn’t it be fun if someone could mix the two flavors together and make a peanut butter cup of gameplay that would satisfy both MMO fun and casual fun?

So let’s talk about what mini-games are doing in a self-respecting MMO like Stargate Worlds – let’s talk about putting the peanut butter into the chocolate and making something tasty.

Das ganze Post gibts hier.

Blogparade – Videospiele (Vorsicht: lang!)

•6 Oktober, 2008 • Kommentar schreiben

Blogmeier hat eine Blogparade zum Thema Videospiele ausgeschrieben. Wie könnte ich es mir entgehen lassen, mich daran zu beteiligen? Dieser Blogger ist dafür geradezu prädestiniert! Insbesondere, weil es auch was zu gewinnen gibt…

Was ist dein Lieblings-Videospiel?
Also das ist eine wirklich gute Frage, auf die ich keine einfache Antwort geben kann. Als alter Rollenspieler hege ich eine besondere Leidenschaft für RPGs aller Art und Natur. Besonders ältere Titel wie Baldur’s Gate, Fallout und die Elder Scrolls Reihe stehen – wie man sicher aus früheren Posts schon ahnen konnte – ganz oben auf meiner Liste. Das Besondere an dieser Art von RPG ist, dass sie dem Spieler ungeahnte Freiheiten einräumen, riesige Welten, die es zu erkunden gilt, sowie die detaillierte Charakterentwicklung. Man kann voll und ganz in der Spielwelt aufgehen und sich darin verlieren. Gerade Oblivion ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein modernes RPG gestaltet sein sollte. Je umfangreicher und weitläufiger, desto besser. Desweiteren finden sich in meiner Topliste auch Spiele wie Kotor 1 + 2 und Mass Effect (sowie eigentlich alles andere von Bioware) wieder, inbesondere wegen der tiefgehenden und vorzüglich ausgearbeiteten Story, was für sich genommen schon allein einen hohen Wiederspielwert begründet.

Neben „normalen“ RPGs spiele ich besonders gerne MMORPGs, insbesondere wegen der Spielwelten und der Interaktion mit anderen Spielern. Meine Wurzeln auf diesem Gebiet liegen in EverQuest, das auch heute – allem Wandel zum Trotz – noch einen unverkennbaren Reiz hat. Seit einigen Monaten findet sich jeden Dienstag eine Gruppe von Nostalgikern (dank Tipa von West Karana) wieder, um die alten und verloren geglaubten Emotionen noch einmal zu erleben. Leider gibt es, seit meinem Exodus aus Vanguard im April diesen Jahres, kein MMO, das mich richtig begeistern kann. AoC war – besonders im Hinblick auf den wahnwitzigen Hype im Vorfeld – ein „failure“ allererster Güte. WAR ist WAR, vom Setting mal abgesehen bietet es mir nicht wirklich viel Interessantes. WoW… nach langem „Boykott“ habe ich mir mal ne Woche Zeit genommen, um es wenigstens mal anzuspielen… Nur um meinen Eindruck bestätigt und gefestigt zu sehen. Ich verweigere mich mit aller Entschlossenheit dem „easy-mode“-Prinzip! Jedes Spiel, das den Spieler an die Hand nimmt und ein Gameplay „wie auf Gleisen“ festschreibt, vergisst doch gerade den größten Reiz bei solchen Spielen: das Erkunden der Welt auf eigene Faust und mit Freunden, das Gefühl des Verloren seins und die Komplexität.
Zudem bin ich der alten, wenn auch bewährten, Mechanik der Level überdrüssig geworden. EVE hat als erstes modernes MMO den Schritt in die richtige Richtung getan, ob Darkfall dem nacheifern kann, wird die Zeit zeigen.

Daneben spiele ich aber auch alle anderen Genres, kreuz und quer. Ich bin, was das angeht, nicht festgelegt, es sollte einfach nur ein unterhaltsames Spiel sein. Etwa 10 Jahre zurück, lagen Space-Sims noch hoch im Kurs. Angefangen bei Elite und Whale’s Voyage (zugegeben ein wilder Genre-Mix), über X-Wing, Wing Commander, Conflict: Freespace und I-War bis hin zu Freelancer und der X-Reihe habe ich sie alle geliebt. Leider ist das Genre in der Zwischenzeit verkümmert, was zur Folge hat, dass mein Joystick in der Ecke verstaubt. Aber Totgesagte leben länger, Anfang der 90er Jahre konnte man das gleiche Phänomen bei RPGs beobachten, die sich von einem Nischenprodukt zur Massenware wandelten.

Des Weiteren nehmen Strategiespiele einen großen Teil meiner Sammlung ein; ob Echtzeit oder rundenbasierend, ist erst mal gleich. Obwohl besonders letztere meist eine stärkere Ausrichtung auf die Strategie als solche erlauben. Man denke gerade an Spiele wie Civilization, Alpha Centauri, Jagged Alliance 1 + 2, X-COM und X-COM: TFTD, Heroes of Might and Magic und natürlich Master of Orion. Natürlich hat auch die Dynamik von RTS-Spielen wie Command & Conquer (RIP Westwood), War- und StarCraft, Dungeon Keeper, der Warhammer 40k-Reihe, Company of Heroes, World in Conflict oder Sins of a Solar Empire einen großen Reiz. Viele der genannten Spiele haben einen festen und immerwährenden Platz auf meiner Festplatte.

Ich könnte noch sooo viel mehr dazu schreiben (ich habe noch nicht einmal all die fantastischen Adventures angerissen), aber dabei wollen wir es mal belassen – wer soll denn das alles lesen?

Wie lange zockst du durchschnittlich am Tag?
Da ich mich gerade im Repetitorium (Vorbereitung auf das 1. StaatsEx) befinde, ist meine Zeit in der alternativen Realität der Computerspiele leider sehr begrenzt. Außer dem wöchentlichen Termin in EQ komme ich leider nur viel zu selten zum Spielen, jedenfalls zu wenig, um mich auszutoben, aber dennoch zu viel, um auch mal den Stoff leiden zu lassen…

Wie lange hat dein längster Gaming-Marathon gedauert?
Dass ich mal den Nachmittag, Abend und die darauf folgende Nacht durchspiele, war zumindest in der Vergangenheit keine Seltenheit (im Vergleich zu heute s.o. :P ). Wenn ich mal wieder ein hervorragendes Spiel gefunden habe, dann lasse ich mich gern und einfach davon fesseln. Dann kommt die „nur noch ein ganz klein wenig“-Einstellung durch, was zumeist dann doch zu „sehr viel länger“ wird. Insbesondere zu meinen Hardcore-EverQuest-Zeiten waren „Marathons“ eher die Regel als die Ausnahme. So masochistisch das auch klingen mag, ich habe einige schöne Erinnerungen an lange Camp-Sessions (das wiederholte Töten von sogen. Placeholder-Mobs, während man auf einen bestimmten Named/Drop wartet), der damit oft verbundenen Interaktion mit „Leidgenossen“ und den daraus resultierenden Freund- und Bekanntschaften behalten.

In handfesten Zahlen ausgedrückt beläuft sich mein längster Marathon, ohne größere Pausen und Unterbrechungen zum Schlafen oder ähnliches, auf 60+ Stunden…

Was war dein witzigster Moment beim Zocken?
EverQuest zu seinen Hochzeiten (Kunark über Velious bis PoP) war voll mit witzigen Momenten. Man denke da nur an Pansy The Famous Bard, die /gu, The Noob und vor allem WTF?-Comics und all die unvergesslichen Dungeon crawls durch Befallen, Lguk, Velketors, NToV und andere. Daneben gibt es auch viele andere schöne Erinnerungen aus anderen MMORPGs, aber EverQuest als mein allererstes Spiel dieser Art war besonders prägend.
Offline habe ich die mit Abstand witzigsten Momente wohl mit den guten alten SCUMM-Adventures (da sind sie!) erlebt. Übrigens kann man sie heutzutage dank ScummVM sogar auf einem PDA nacherleben!

Spielst du eher am Computer oder nutzt du vorwiegend Konsolen (wenn ja, welche)?
Ich bin seit je her eher der Computerzocker, allein schon weil diese sich unkompliziert und einfach nach- und aufrüsten lassen. Angesichts der schnellen technologischen Entwicklung der früheren Jahre war das für mich das Hauptargument, Konsolen eher stiefmütterlich zu betrachten. Nachdem wir mit der neuen Generation von Konsolen und Spielen zumindest den grafischen Aspekt bis an die Grenze des Photorealistischen ausgereizt haben, sowie dank der innovativen Kontrollmechanismen einer Wii, hat sich dies allerdings ein wenig verlagert.

Seit der PSX habe ich schon immer eine Sony-Konsole besessen. Vor etwa zwei Jahren habe ich mir endlich auch eine PSP angeschafft und kann sie jedem begeisterten Spieler nur wärmstens ans Herz legen. Das ist ein Kauf, den man nicht bereuen kann. Was Next-Gen-Konsolen angeht ich hätte ja so gerne eine PS3, inbesondere wegen der Media-Center-Funktionalität und dem göttlichen Metal Gear Solid 4. Gerade die MGS-Reihe ist in meinen Augen ein Glanzstück der Spielemacher-Kunst, da es auf einzigartige Weise spannendes Gameplay und das Storytelling eines fantastischen Filmepos miteinander vereint. Übrigens, kann ich in diesem Zusammenhang das Spiel „Fahrenheit“ besonders empfehlen, da es in vielerlei Hinsicht neue Wege beschreitet dadurch dem Spieler in den Genuss eines wahren interaktiven Films kommen lässt.

Spielst du die Games auch online?
Ich spiele mit Vorliebe online! Gerade das ist ja das Tolle an der modernen vernetzten Welt – die Interaktion mit anderen. Der größte Reiz an MMOs ist für mich die Community – die Gemeinschaft der Spieler und die Beziehungen, die sich daraus entwickeln. Gewaltige Aufgaben zusammen mit anderen Spielern als Gilde angehen und lösen. Völlig Fremde, zum Teil aus fernen Ecken der Welt, werden zu Freunden, mit denen man auch noch Jahre später in Kontakt steht. All das macht das Spielen im Netz so spannend und interessant.

Das ist er also, mein Beitrag. Wenn ihr ihn ganz gelesen habt, *congrats*! Die Tapferen dürfen sich einen Keks bei mir abholen.